Advent 2020

 

 

 

Vier Kerzen

Am Adventskranz brannten vier Kerzen. Draußen lag Schnee und es war ganz still. So still, dass man hören konnte, wie die Kerzen miteinander zu reden begannen.

Die erste Kerze seufzte und sagte: “Ich heiße FRIEDEN. Mein Licht gibt Sicherheit, doch auf der Welt gibt es so viele Kriege. Die Menschen wollen mich nicht.” Ihr Licht wurde kleiner und kleiner und verglomm schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sagte: “Ich heiße GLAUBEN. Aber ich fühle mich überflüssig. Die Menschen glauben an gar nichts mehr. Was macht es für einen Sinn, ob ich brenne oder nicht?” Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die zweite Kerze verlosch.

Leise und sehr zaghaft meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort: “Ich heiße LIEBE. Mir fehlt die Kraft weiter zu brennen; Egoismus beherrscht die Welt. Die Menschen sehen nur sich selbst, und sie sind nicht bereit, einander glücklich zu machen.” Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.

Da kam ein Kind ins Zimmer. Erstaunt schaute es die Kerzen an und sagte: “Warum brennt ihr nicht? Ihr sollt doch brennen und nicht aus sein.” Betrübt ließ es den Blick über die drei verloschenen Kerzen schweifen.

Da meldete sich die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte: “Sei nicht traurig, mein Kind. So lange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen immer wieder anzünden. Ich heiße HOFFNUNG.”

Mit einem kleinen Stück Holz nahm das Kind Licht von dieser Kerze und erweckte Frieden, Glauben und die Liebe wieder zum  Leben.

Wir wünschen einen besinnlichen Advent und eine ruhige und friedliche Vorweihnachtszeit!  

 

Ostern 2020

Ostern 2020

Ende
       der Dunkelheit
       der Furcht
       der Ohnmacht
       der Aussichtslosigkeit
       der Gottverlassenheit
Anbruch
      einer neuen Wirklichkeit
Aufstand
      gegen den Tod
Aufbruch
     zu neuen Wegen
Anfang
     neuen Lebens

 

 

 

 

Ostern 2020
Ostern – ein Fest wie kein anderes, das von uns eine Entscheidung verlangt:
Gibt es eine Auferstehung vom Tod und ein Weiterleben, wie es von Jesus von Nazareth berichtet wird, oder ist am Ende des Lebens wirklich alles zu Ende?

Für Menschen des 21. Jahrhunderts ist nach allen irdischen Erfahrungen eine Auferstehung vom Tod schlechterdings nicht vorstellbar. Für den gläubigen Menschen dagegen ist durch die Auferstehung Jesu ein Weiterleben nach dem irdischen Tod eine Realität.

Allerdings, beide Positionen können mit den Möglichkeiten unseres Verstandes nicht bewiesen werden, es handelt sich also um eine unauflösbare klassische Pattsituation.

Aber in einem Punkt unterscheiden sich die beiden Standpunkte qualitativ. Während die Christen mit der Auferstehung Hoffnung verbinden – und das Ziel ihrer Hoffnung ist Gott – fehlt diese bei Menschen ohne eine solche Perspektive.
Was aber ist das Leben ohne diese Hoffnung?

Ostern – das Fest der Entscheidung!
Wofür entscheiden Sie sich?

Hans Thielmann

 

Neujahrsempfang der KKV-Bundesverbands

Schavan: In der Politik fehlt oft Gemeinsinn
Ex-Ministerin spricht bei Neujahrsempfang der KKV

Koblenz. Handeln in Politik, Unternehmen und Gesellschaft muss immer ein ethisches Fundament haben. Dies war der Leitgedanke in einem brillanten Vortrag zum Thema „Werte, Wandel, Wachstum“ der ehemaligen Bundesbildungsministerin und Vatikan-Botschafterin Annette Schavan. Die CDU-Politikerin sprach beim Neujahrsempfang des Verbands der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV) im Historischen Rathaussaal. „Neujahrsempfang der KKV-Bundesverbands“ weiterlesen